TATORT BODENSEE 2018


Häufig gestellt Fragen… und die Antworten dazu

GRUNDLEGENDES

Frage:
Was muss man tun, um teilzunehmen und zu gewinnen?
Antwort:
1. Anmelden mit dem Anmeldeformular bis 30. November.
2. Das Startdrehbuch weiterschreiben.
3. Das eigene Drehbuch richtig (drehbuchmäßig) formatieren.
4. Ein Deckblatt dazu (Vorlage runterladen).
5. Rechtzeitig einschicken: bis zum 31. Januar 2018.
6. Auf Antwort der Jury warten; die sollten Anfang März 2018 kommen.

ORGANISATORISCHES (VOR DEM SCHREIBEN)


Frage:

Muss man sich anmelden oder genügt das Einreichen eines Drehbuchs?
Antwort:
Man muss sich anmelden. Nur wer sich angemeldet hat, ist berechtigt, ein Drehbuch einzureichen.

 

Frage:
Dürfen auch freie Jugendgruppen teilnehmen?
Antwort:
Ja. Teilnahmeberechtigt ist jede Jugendgruppe und jede Klasse aus Baden-Württemberg. Auch  freie Gruppen müssen allerdings einen volljährigen Ansprechpartner nennen, der als Gruppenleiter fungiert.

 

Frage:
Wie groß muss eine Gruppe mindestens sein?
Antwort:
Naja, zwei Personen sind schon ein Gruppe, oder nicht?

 

Frage:
Wie viele Untergruppen darf es in einer Schulklasse geben?
Antwort:
Eine Schulklasse kann ein gemeinsames Drehbuch einreichen, oder auch mehrere. Die Gruppengröße ist beliebig; bewährt hat sich eine Aufteilung in Arbeitsgruppen mit 4 bis 8  Schülerinnen/Schülern. Mehr als sechs Drehbücher pro Schulklasse sollten es im Endeffekt aber nicht werden.
Die Schulklasse muss auch bei einer Unterteilung in Untergruppen nur einmal angemeldet werden – bitte vermerken Sie als Lehrerin/Lehrer, wie viele Untergruppen sich bilden.

 

Frage:
Was passiert, wenn ich meine Gruppe anmelde und wir es dann doch nicht schaffen, ein Drehbuch abzugeben?
Antwort:
Das ist tatsächlich in den letzten Jahren vorgekommen – und auch kein Beinbruch. Wir bieten an, euch telefonisch zu beraten, wenn es zu dramaturgischen oder terminlichen Problemen kommt.

 

INHALTLICH / DRAMATURGIE (BEIM SCHREIBEN)

 

Frage:
Muss die Handlung am Bodensee spielen?
Antwort:
Nein. Der Wettbewerb heißt „Tatort Bodensee“ um deutlich zu machen, dass es ein baden-württembergischer Wettbewerb ist. Die Geschichte, die ihr schreibt, kann überall spielen. Optimal wäre es natürlich, sie spielt da, wo ihr wohnt und zur Schule geht. Dort kennt ihr euch aus, und ihr habt vor Augen, wie die Szene aussehen könnte.

 

Frage:
Sollen die zehn (bis zwölf) Minuten, die man schreiben soll, der Anfang zu einem längeren Film sein?
Antwort:
Nein! Das Drehbuch soll für einen Kurzfilm sein. Das heißt, der Film ist nach zehn bis zwölf Minuten fertig. Allerdings kann das Ende auch offen sein…

 

Frage:
Muss man die vorgegebenen Szenen verwenden?
Antwort:
Ja. Ihr dürft allerdings den Titel der Geschichte ändern. Wenn ihr wollt auch die Namen der Personen. Und – wenn es dafür einen guten Grund gibt – auch zum Teil die Szenen selbst. Siehe dazu auch die Frage weiter unten.

 

Frage:
Muss in einem Krimi nicht ein Mord passieren? Muss ein Kommissar auftauchen?
Antwort:
Nein! Es gibt doch bereits ein Verbrechen. Das reicht!

 

Frage:
Wie schreibt man die Geschichte weiter?
Antwort:

Die ersten Spuren sind gelegt. Es gibt die Hauptfiguren, es gibt ein Verbrechen und mögliche Täter. Wie es weitergeht, das hängt nun von euch ab. Schaut aber, dass die Geschichte auch ein Ende hat. (Wie gesagt, das Drehbuch sollte nicht der Anfang für einen längeren Film sein, sondern für einen Kurzfilm.) Also: Ende mit Schmackes. Es kann aber auch ein offenes Ende sein…

 

Frage:
Die Vorgabe hat schon drei Seiten – sollen wir nur noch weitere sieben bis acht Seiten schreiben?
Antwort:
Ja und Nein. Richtwert sind zehn bis zwölf Minuten Film = rund zehn bis zwölf Seiten Drehbuch. Wenn es aber dreizehn Seiten werden, auch nicht schlimm.

 

Frage:
Darf man das vorgegebene Drehbuch abändern?
Antwort:
Prinzipiell ja. Wir raten allerdings nicht dazu. Man sollte es nur tun, wenn man wirklich gute Gründe hat. Wir haben ein Verbrechen angedeutet und einige Figuren vorgegeen – das sind schon ziemlich viele gute Zutaten für einen Film. Wer will, kann die zum Beispiel die letzte Szene verändern. Auch einzelne Dialogsätze können verändert werden. Mehr sollte man möglichst nicht verändern – außer, wie gesagt, es gibt einen sehr guten Grund dafür.

 

Frage:
Darf man noch Personen hinzufügen?
Antwort:
Prinzipiell ja. Allerdings sollte es für jede weitere Figur auch eine Grund geben. Wir haben ja bereits drei Mädchen und zwei Jungs als Hauptfiguren, das ist schon ziemlich viel. Aber wenn beispielsweise noch ein Lehrer auftaucht, oder Freunde der Jungs – das ist kein Problem. Wenn man als Autor weiß warum.

 

Frage:
Wie soll das Drehbuch aussehen?
Antwort:
Angaben über Kameraeinstellungen usw. gehören prinzipiell nicht in ein Drehbuch. Hauptsächlich ist ein Drehbuch dazu da, die Handlung zu beschreiben sowie für die Dialoge. Hier ein seht ihr, wie ein Drehbuch aufgebaut sein kann (Download pdf).

 

ABLAUF  (NACH DEM SCHREIBEN)

 

Frage:
Was passiert eigentlich nach der Einreichung?
Antwort:
Eine Jury sichtet alle eingereichten Drehbücher und wählt zehn aus, die „Nominierten“. Die zehn Gruppen werden zur Preisverleihung nach Stuttgart eingeladen – und dort werden dann die vier Hauptpreise vergeben.

 

Frage:
Wann bekommt man Bescheid?
Antwort:
Die Jury tagt im Februar 2018 – dann steht die Entscheidung. Die zehn nominierten Gruppen werden anschließend benachrichtigt, damit sie im März die Reise zur Preisverleihung nach Stuttgart vorbereiten können. Spätestens nach den Osterferien wissen dann alle, ob sie bei den Gewinnern dabei sind oder nicht.

 

Frage:
Wie stellt man sicher, dass das fertige Drehbuch rechtzeitig beim Landesmedienzentrum ist?
Antwort:
Nur kein Stress. Wer sein Drehbuch am 31. Januar losschickt, der ist auf alle Fälle dabei. Egal, wann es ankommt. Wenn’s größere Schwierigkeiten gibt, dann schickt bitte eine Mail an cschnell@lmz-bw.de.

 

Frage:
Müssen bei einer Verfilmung (erster Preis) die Autoren auch schauspielern oder können das die Klassenkameraden übernehmen?
Antwort:
Nein, die Autoren müssen nicht schauspielern. Das können Klassenkameraden, Freunde oder auch ganz Schulfremde machen. Wir drehen am Heimatort der Autoren. Jeder unter den Autoren kann sich bei einer Verfilmung die Position vor oder hinter der Kamera aussuchen, die ihm liegt. Auch Freunde, Klassenkameraden oder Eltern können – nach Absprache mit der Projektleitung – beteiligt werden.

 

Frage:
Welche Ziele verfolgt der Drehbuchwettbewerb?
Antwort:
Zum einen sollen Jugendliche angeregt werden, sich kreativ mit Krimis zu beschäftigen. Durch eigene Aktivität – das Erfinden und Niederschreiben einer Krimigeschichte – wird diese Beschäftigung tiefgehend und nachhaltig. Zum zweiten setzen sich die Jugendlichen mit dem filmischen Erzählen auseinander, denn die Geschichte muss ja verfilmbar sein. Drittens fördert der Wettbewerb die Teamfähigkeit. Außerdem setzen sich die Jugendlichen mit Aspekten von Kriminalität auseinander und reflektieren so das eigene Verhalten.